taz: Geld für Pandemie-Heldinnen

In dem Meinungsbeitrag mache ich auf eine Ungerechtigkeit aufmerksam: Frauen haben in der Coronakrise einen hohen Preis bezahlt. Konjunkturprogramme müssen daher gezielt für mehr Geschlechtergerechtigkeit sorgen.

Die Coronakrise ist besonders eine der Frauen. Jede fünfte Mutter musste ihre Arbeitszeit reduzieren, um zu Hause Kinder zu betreuen. Frauen haben weniger Kurzarbeitergeld erhalten, denn sie arbeiten häufig in Steuerklasse 5 und verdienen netto weniger als die Ehemänner. Und viele Soloselbstständige sind Frauen. Sie haben kaum von den Soforthilfen profitiert, da diese Gewerbe-Einbußen abgefedert haben und nicht die Kosten für den Lebensunterhalt.

Es ist darum entscheidend, dass Politik die Geschlechtergerechtigkeit für die anstehenden Konjunkturprogramme berücksichtigt.

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.